Das Dyna System für Magnetprothesen

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Der Verlust natürlicher Gebißelemente hat zur Folge, daß durch die Resorption des Processus alveolaris die Retentionsmöglichkeit für einen Zahnersatz außerordentlich abnehmen. Lassen sich jedoch zur Unterstützung einer Überklappungsprothese einige Gebißelemente erhalten, wird das oben genannte Problem in hohem Maß vermieden. Dabei können zur Erhöhung der Retention verschiedene Arten von Verankerungssystemen angewendet werden. Die einfachste Möglichkeit ist das von Dyna Dental Engineering entwickelte magnetische Verankerungssystem, ein zuverlässiges, niederländisches Qualitätsprodukt. Das Dyna-System ermöglicht dem Zahnarzt beim Patienten die Kieferresorption auf sehr einfache Weise zu verhindern und eine ausgezeichnete und dauerhafte Retention des Zahnersatzes zu gewährleisten.

Das Dyna System besteht aus:
Einer edlen, magnetischen Legierung zum Gießen von Wurzelkappen. Einem kräftigen, biokompatiblen Minimagnet. Eine Schutzhülle, die mit Hilfe der neuesten Laser-Schweißtechniken hermetisch verschlossen wird, schützt die Magneten vor Korrosion. Die angewandten Materialen gewährleisten eine permnente magnetische Retention. Der Magnet ist in verschiedenen sehr kleinen Abmessungen erhältlich: (Höhe 2.7 mm/durchm.4.2 mm, Retention 300 und 500 cN)* (Höhe 1.7 mm/durchm.4.2 mm, Retention 300 cN)* *) Gemessen unter Laborbedingungen 1cN=1gr.

Indikation des Dyna Systems
Das Dyna-Magnetverankerungssystem kann auf natürlichen Gebißelementen und Implantaten für sowohl vollständige, als auch partiellen Überklappungsprothesen im Ober- und Unterkiefer angewendet werden.

Wurzelkappe
Der Zahn wird nach endodontischer Behandlung bis zur Höhe der Gingiva abgeschliffen. Im Wurzelkanal wird eine flache (ca. 5mm), ausreichend breite, stufenförmige Präparation angefertigt. Nach der Abnahme eines vollständigen Abdruckes (kein Alginat) werden im Labor die Wurzelkappen hergestellt. Diese werden mit einer flachen okklusalen Fläche von mind. 3mm Durchmesser versehen, die mit dem Processus alveolris parallel verläuft. Der Magnet kann vom Zahntechniker in die Prothese eingearbeitet werden. Es wird empfohlen, die Magnete erst anzubringen, nachdem die Prothese bereits einige Wochen getragen worden ist.

Warum das Dyna System?
Bei Verwendung des Dyna Magnet-System:
-erhält man eine permanente Retention.
-wird die Achse genau vertikal, (also günstig) belastet.
-braucht man nicht mehr zu aktivieren.
-benötigt man keine Hilfsmittel
-ist eine Parallelität nicht erforderlich
-läßt sich die Prothese leicht unterfüttern.
-ist für den Patienten die Mundhygiene sehr einfach
-bleiben die Kosten niedrig!

Hintergrundinformationen
Das Dyna-Magnet System besteht aus zwei wichtigen Komponenten: dem Metall und dem Magnet. Beide Komponenten sind im Laufe der letzten Jahre eingehend untersucht und getestet worden. Die Untersuchungen an der Legierung haben gezeigt, daß:
- keine Korrosion auftritt, auch nicht, wenn die Legierung mit anderen Metallen in der Mundhöhle in Kontakt kommt
- keine toxischen oder allergenen Bestandteile vorkommen
- keine galvanische Reaktionen mit anderen Metallen auftretten

Magnetismus
Hinsichtlich des Magnetismus sind verschidene Untersuchungen über den Einfluß magnetischer Felder auf Körperzellen ausgeführt worden. Hierbei hat sich gezeigt, daß ein schwaches magnetisches Feld, wie es von Dyna System erzeugt wird, keinerlei schädlichen Einfluß auf den menschlichen Körper hat. Desweiteren haben verschiedene neuere Veröffentlichungen zum Ausdruck gebracht, daß der Dyna-Magnet biokompatibel und korrosionsfrei ist. Im übrigen wird beim Dyna-System ein Magnet mit einem sogennnten "offenen Feld" verwendet; im Gegensatz zu anderen Systemen, die mit einem Magnet mit einem "geschlossenen Feld" arbeiten. "Offenes Feld" bedeutet, daß die magnetische Retention auch dann erhalten bleibt, wenn zwischen Magnet und Wurzelkappe ein Zwischenraum entsteht. Der Magnet mit "geschlossenem Feld" verliert sofort seine magnetische Retention, sobald der Kontakt mit der Wurzelkappe unterbrochen wird. Daher wird das System mit "offenem Feld" von den Patienten als angenehmer empfunden.


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